Lehrstuhl für Unternehmertum, Innovation und Transformation

Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Lambert T. Koch

Kontakt

Bärenstraße 11-13, 3. OG, 42117 Wuppertal


Team

Vorzimmer:

Martina Gade

Telefon: 0202-439-4901

Mail: mgade[at]uni-wuppertal.de

Mitarbeit:

Wolfgang Kuhn, Dipl.-Ök.

Telefon: 0202-439-4903

Mail: kuhn[at]wiwi.uni-wuppertal.de

Franziska Hilger, BA of Arts

Telefon: 0202-439-4902

Mail: hilger[at]wiwi.uni-wuppertal.de

Biografie

1. Qualifikation, Lehrstuhl und Institut

Lambert T. Koch (Jahrgang 1965), gebürtig in Otzberg/Hering bei Darmstadt, wuchs in Würzburg auf und besuchte dort das humanistische Riemenschneider Gymnasium. Nach einer zweijährigen Reserveoffiziersausbildung studierte er in Mainz und Würzburg Wirtschaftswissenschaften, erwarb ein Diplom in Volkswirtschaftslehre und promovierte sowie habilitierte sich anschließend in Würzburg und Jena. Ende 1999 übernahm Koch den Lehrstuhl mit der aktuellen Bezeichnung „Wirtschaftswissenschaft, insbesondere Unternehmertum, Innovation und Transformation (C4, später W3) an der Bergischen Universität Wuppertal. Zugleich ist er (Gründungs-)Direktor des dort angesiedelten Instituts für Gründungs- und Innovationsforschung. Einladungen zu Gastprofessuren führten ihn mehrfach an Universitäten in den USA, Österreich und der Slowakei. Sein wissenschaftliches Interesse gilt vor allem den Bereichen Gründungsförderungs-, Innovations- und Technologiepolitik, strategische Netzwerke sowie regionale und internationale Wirtschaftsentwicklung einschließlich Transformation von Wirtschaftssystemen. Seit einigen Jahren erfolgt außerdem die Befassung mit hochschulpolitischen Themen.

2. Leitungsfunktionen sowie Engagement im Hochschulsystem

Von 2005 bis 2008 verantwortete Koch als Dekan die Profilierung der Wuppertaler wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zur „Schumpeter School of Business and Economics“. Nach Ablehnung eines Angebots, als hauptamtlicher Dekan die Leitung der WiSo-Fakultät der Universität Hamburg zu übernehmen, wurde er im Jahre 2008 zum Rektor der Bergischen Universität Wuppertal gewählt. Nach zwei (einstimmigen) Wiederwahlen verzichtete er im Jahre 2022 auf eine vierte Amtszeit und kehrte auf seinen Lehrstuhl zurück. Auf Landesebene engagierte sich Koch u.a. als Gründungsvorstand der Digitalen Hochschule NRW sowie als Mitgründer des Netzwerks Humboldtn, eines Zusammenschlusses aller NRW-Universitäten zum Zwecke der Förderung des Themas Nachhaltigkeit in den Bereichen Forschung, Lehre, Transfer und Verwaltung/Campus. Im Jahr 2018 wurde er außerdem zum Vorsitzenden der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW und im Jahr 2020 in dieser Funktion (wieder)gewählt. Auf Bundesebene war er bis zum Jahre 2022 Mitglied des Senats der Hochschulrektorenkonferenz und ist weiterhin Mitglied in der ständigen HRK-Kommission für Transfer und Kooperation.

3. Gremienarbeit an der Schnittstelle Bildung(sförderung) und Politik

Koch war daneben stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der Technischen Akademie Wuppertal (TAW), Mitglied im Beirat der NRW.Bank (Förderbank für Nordrhein-Westfalen), Mitglied im Lenkungskreis der Digitalen Modellkommune Bergisches Städtedreieck, Mitglied im Landeskuratorium NRW des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Vorsitzender des Beirats der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Experte im Rahmen des „Zukunftsdialogs der Bundeskanzlerin“ im Bundeskanzleramt (Berufung durch die Bundeskanzlerin), Vorsitzender des Kuratoriums der „Vera und Georg-Spahn-Stiftung“, Vorstandsmitglied im Verein zur Cluster-Förderung „Die Schlüsselregion e.V.“, Mitglied im Aufsichtsrat der PROvendis GmbH (landeseigene Patentförderungsgesellschaft) sowie Vorstandsmitglied und erster Vizepräsident des Förderkreises Gründungs-Forschung. Aktuell engagiert er sich als Mitglied des Kuratoriums der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, als Mitglied im Aufsichtsrat der Cognos AG sowie als Vorsitzender des Hochschulrats der Hochschule Fresenius.

4. Sonstiges

Ergebnisse der wissenschaftlichen und politikberatenden Arbeit von Lambert T. Koch sind in über 100 Buch- und Aufsatzpublikationen in nationalen und internationalen Kontexten sowie Beiträgen in Zeitungen wie der ZEIT, der Frankfurter Allgemeinen oder auch der Westdeutschen Zeitung erschienen. Koch folgte zahlreichen Einladungen zu Vorträgen und Podiumsdiskussionen im In- und Ausland (u.a. 2015 als Panelist bei der „European Conference at Harvard“ auf Einladung der Harvard University, Cambridge / MA). Außerdem wirkte er als Gutachter für diverse nationale und internationale wissenschaftliche Zeitschriften bzw. für internationale Organisationen wie den Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank. Er war Mitglied in verschiedenen wissenschafts- und wirtschaftsnahen Jurys (zuletzt beispielsweise im Rahmen des Innovationspreises Handwerk des Landes NRW 2021), Coach im Rahmen von hochschulbezogenen Führungsseminaren des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), Mitglied im Expertenkreis des Deutschen Gründerpreises „StartUp“ von McKinsey, Stern und ZDF sowie Schirmherr des Schulpreises „SchülerTal“ der Westdeutschen Zeitung in Kooperation mit der Bayer AG.

5. Ehrungen

Die Technische Universität Košice verlieh Koch die Ehrendoktorwürde (2016), und von der Universität Klagenfurt erhielt er die Würde eines Honorarprofessors (2019). Der Präsident der Selbstverwaltungsregion Košice zeichnete ihn für besondere Verdienste um die Entwicklung der Zusammenarbeit der Regionen Košice und Wuppertal mit der „Ehrenmedaille“ aus. Darüber hinaus würdigte der Deutsche Hochschulverband Koch viermal als Rektor des Jahres (2011, 2014, 2017, 2019) und anschließend als „Rektor des Jahrzehnts“. Das Centrum für Hochschulentwicklung, in Zusammenarbeit mit der Financial Times Deutschland bzw. der Wochenzeitung „Die Zeit“, kürte ihn daneben zweimal zum Finalisten im Rahmen der Auszeichnung zum Hochschulmanager des Jahres 2012 sowie 2015. Auf regionaler Ebene wurde Koch vom Oberbürgermeister zum Wuppertal Botschafter berufen, erhielt vom Stadtverband der Bürger- und Bezirksvereine Wuppertal die „Goldene Schwebebahn“ sowie auf Beschluss des Stadtrates den „Ehrenring der Stadt Wuppertal“.  Die Bergische Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammern Remscheid und Wuppertal-Solingen, die Volksbank sowie Westdeutsche Zeitung, Remscheider General-Anzeiger und Solinger Tageblatt würdigten Koch schließlich mit dem Bergischen Zukunftspreis in der Kategorie „Lebenswerk“.

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